Salzgrünland am Neustädter Binnenwasser

Das Naturschutzgebiet umfasst einen der größten Salzgrünlandkomplexe der schleswig-holsteinischen Ostseeküste. Das Salzgrünland hat sich durch landwirtschaftliche Nutzung entwickelt und bedarf weiterhin der Nutzung zu seinem Erhalt. Dies ist typisch für diesen Lebensraum an der Ostsee.

Im Salzgrünland - man spricht auch von Salzrasen - leben zahlreiche spezialisierte Pflanzen und Tiere. Er trägt damit in besonderer Weise zur biologischen Vielfalt der Kulturlandschaft bei.

Typische Pflanzen des Salzgrünlands am Neustädter Binnenwasser

Salzaster
Salzaster
Milchkraut
Milchkraut
Natternzunge
Natternzunge
Erdbeerklee
Erdbeerklee
Salz-Hasenohr
Salz-Hasenohr

Salzaster (Aster tripolium):

Sie wächst an Ufern von Gräben, Kanten von Kolken oder einfach weniger beweideten Stellen. Sie blüht im Spätsommer.

Salzbinse (Juncus gerardii):

Sie macht den hauptbestandteil des Salzgrünlandes aus, welches oft großflächig von der Salzbinsengesellschaft eingenommen wird.

Milchkraut (Glaux maritima):

Es bewächst feuchte, von Salzwasser beeinflusste Stellen.

Natternzunge (Ophioglossum vulgatum):

Eine Farnpflanze, die im Feuchten wächst und Brackwasser verträgt.

Erdbeerklee (Trifolium fragiferum):

Er wächst in kurzen, salzbeeinflussten Rasen.

Salzbunge (Samolus valerandi):

Ein Primelgewächs, wächst gern an Grabenrändern.

Salz-Hasenohr (Bupleurum tenuissimum):

Eine Seltenheit, wächst an kleinen Erhebungen, es genügen Ameisenhügel.

Queller (Salicornia europaea):

Er tritt typischerweise im Spätsommer in austrocknenden Kolken oder flachen „Salzpfannen“ auf.

Boddenbinse
Queller


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