Landesgartenschau in Eutin

Für die Durchführung der Landesgartenschau wurde eine Flächenkulisse überplant, die Teile der landschaftlich reizvollen und ökologisch wertvollen Uferbereiche des Großen Eutiner Sees einbezieht.

Insbesondere die Inanspruchnahme der Flächen am Südufer sowie der Bereiche jenseits der Bebensundbrücke ist aufgrund der zu erwartenden Konfliktlagen aus Sicht des Naturschutzes nicht tolerierbar.

Das Land Schleswig-Holstein hat in seinen Bewerbungsrichtlinien für die Planung und Durchführung einer Landesgartenschau in Schleswig-Holstein im Jahr 2016 die „Verbesserung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes (Boden, Wasser, Luft, Klima, Artenvielfalt)“ als eine wesentliche Zielsetzung formuliert.

Aus Sicht des BUND ist die vorgelegte Planung nicht geeignet, dieses Ziel zu erreichen. Vielmehr sind mit der Planung erhebliche Nachteile für den Naturhaushalt verbunden.

In diesem Sinne hat der BUND im Februar 2014 eine umfassende Stellungnahme abgegeben:

BUND-Stellungnahme im Rahmen der B-Plan-Verfahren